Insights Fleximaus
3. Feb. @ 23:22

Um Anwohner vor strotokopischen Effekten zu schützen, ist vor dem Bau eines Windparks eine präzise Schattenwurfanalyse erforderlich. Dabei wird ermittelt, ob und in welchem Umfang bewohnte Häuser oder Gärten von Schattenwurf betroffen sind.
Werden gesetzliche oder abgestimmte Beschattungszeiten überschritten, sind Betreiber verpflichtet, die Laufzeit der Rotoren in den betroffenen Zeiträumen einzuschränken.
Grundlage für Schattenabschaltungen sind die betroffenen Immissionsorte (IO), die exakt eingemessen und überprüft werden.
Zu den Immissionsorten zählen beispielsweise Hauswände mit Fenstern, Balkone, Gärten von bewohnten Gebäuden oder zeitweise genutzte Bürogebäude.
Nach der Festlegung der Standorte, Typen und Höhen Ihrer Anlagen sowie der genauen Vermessung der IOs können die realen, an das Gelände angepassten Beschattungszeiträume bestimmt werden.

Kurzzeitintervalle sowie längere Zeiträume zum Vogelschutz einfach durch unser System umsetzbar. Auch die Anbindung eines AKS Systems ist kein Problem und kann in unser System integriert werden.
Abschaltungen werden fest in unserem System einprogrammiert und laufen automatisch.
Beispiel: Brutzeit bestimmter Vogelarten.
Abschaltungen können überprüft, verändert und nachgewiesen werden.
Beispiel: Vogelsichtung / Zugvögel

Automatisierte Bewirtschaftungserkennung ohne manuellen Aufwand. Kameras zur Erkennung und Klassifizierung von Bewirtschafungsereignissen.
Unsere Kameras erkennen Bewirtschaftungen auf dem Feld mit einer 99,95% Wahrscheinlichkeit.
Die Erkennung wird in unserem Kundencenter angezeigt und die Betriebsführung wird informiert.
Die Ereignisse können klassifiziert werden und entsprechende Stoppzeiten werden automatisch angelegt.
Die Entscheidung über eine Abschaltung kann auf 3 Arten erfolgen:
Die Betriebsführung entscheidet selbst, ob die Bewirtschaftung relevant ist und um welche Art der Bewirtschaftung es sich handelt.
Unsere KI klassifiziert die Erkennung automatisch einer Bewirtschaftungsart zu und stoppt die Anlagen.
Ein Fleximaus Mitarbeiter übernimmt die Klassifizierung und die damit verbunden Stopps und Starts der Anlage.

Die kostengünstigste und einfachste Art der Bewirtschaftungsabschaltung. Manuelle Abschaltungen durch unser System zu einem festgelegten Zeitraum. Der Stopp und Start der Anlage erfolgt automatisch.
Abschaltungen können für einen vorher definierten Zeitraum angelegt werden.
Zugriff und Steuerung von mehreren Accounts gleichzeitig möglich.
Abschaltungen werden dokumentiert und können jederzeit nachvollzogen werden.
Automatische Reportings für Behörden zum Nachweis möglich.
Warum auch Behörden von unserer Lösung profitieren

Dank minutengenauer Abschaltung und dauerhafter Systemüberwachung, etc…
Die A
Was soll diese Grafik zeigen?
Die Grafik veranschaulicht, wie unterschiedlich Anlagen betrieben werden können und wie sich diese auf die Laufzeit der Anlage auswirken. Dabei wird der Ansatz des Herstellers mit dem Schaltverhalten unserer Greenbox verglichen. Der Hersteller arbeitet mit 10-Minuten-Mittelwerten und ohne zeitlich begrenzte Hysterese.
Greenbox
Die Anlage startet bereits in Minute 13, stoppt in Minute 30 und nimmt in Minute 47 den Betrieb wieder auf. → Gesamtlaufzeit: 30 von 60 Minuten
Hersteller-Logik
Die Anlage bleibt abgeschaltet, bis die Windgeschwindigkeit den Hysteresewert von 6,6 m/s überschreitet, danach erfolgt die Schaltung erst 10 Minuten später. Der Start erfolgt daher erst in Minute 60. → Gesamtlaufzeit: 0 von 60 Minuten
Vertrauen, Beständigkeit und Flexibilität.
Die Darstellung zeigt, in wie vielen Windenergieanlagen unsere Lösungen bereits erfolgreich im Einsatz sind – ein klares Zeichen für das Vertrauen unserer Kunden. Wir legen großen Wert darauf, für jede Anforderung die passende, individuelle Lösung zu entwickeln und langfristige Partnerschaften aufzubauen. Viele unserer Projekte entstehen aus bestehenden Kundenbeziehungen, was unsere hohe Zuverlässigkeit, Qualität und Kundenzufriedenheit unterstreicht.
Mehrertrag – ganz ohne zusätzliches Windrad.
Durch unsere optimierten Abschaltstrategien verbessern wir gleichzeitig den Artenschutz und steigern die Energieerträge. Die Abschaltungen erfolgen deutlich präziser, unnötige Stillstände werden vermieden, der Zeitaufwand sinkt und die Fehleranfälligkeit reduziert sich spürbar. Das Ergebnis: Mit der Fleximaus erzielen Betreiber einen spürbaren Mehrertrag und treiben die Produktion von grünem Strom effizienter voran.
Warum unseren Umweltsensor verwenden?
Je nach Genehmigung dürfen Umweltdaten an einer anderen Position als direkt an der Windenergieanlage gemessen werden. Unser Umweltsensor wird daher an der genehmigungskonformen und gleichzeitig optimal geeigneten Messstelle installiert. So werden Einflüsse wie beispielsweise Gondelabwärme vermieden und die Messwerte bleiben unverfälscht. Dadurch stehen genauere Daten zur Verfügung und – abhängig von der Genehmigung – können zusätzliche Umweltparameter wie Sichtweite, Luftfeuchte oder Niederschlag berücksichtigt werden.

Zur Risikominimierung werden zeitweise Abschaltungen angeordnet.
Diese erfolgen gezielt in Zeiträumen mit erhöhter Aktivität der Vögel.
Typische Maßnahmen sind saisonale Abschaltungen, Antikollisionssysteme, Habitatmanagement und landwirtschaftsbezogene Abschaltungen.
Landwirtschaftliche Arbeiten legen Beutetiere frei und locken Greifvögel an. Die Flächen werden kurzfristig intensiv zur Jagd genutzt.
Bewirtschaftungsabschaltungen gelten bei Mahd, Ernte oder Bodenbearbeitung im Anlagenumfeld – meist im Radius von ca. 250 m um die Anlage.
Die Anlagen stehen – je nach Auflage – während der Arbeiten sowie zusätzlich 24–48 Stunden danach, da die Flächen weiterhin als Jagdgebiet genutzt werden.
Die Umsetzung erfolgt durch Meldung der Landwirte oder automatische Erkennungssysteme mit Dokumentation der Abschaltzeiten.
Parkwind-
geschwindigkeit
Warum Parkwind statt Einzelanlage?
Für Fledermausschutz-Abschaltungen zählt die Windgeschwindigkeit des gesamten Windparks. Einzelne Anlagen können im Windschatten liegen und lokal geringere Werte messen. Trotzdem herrschen im Park insgesamt Bedingungen, bei denen Fledermäuse nicht fliegen. Daher ist die Parkwindgeschwindigkeit die verlässlichere Grundlage.

Vorgaben zum Fledermausschutz von den Behörden muss umgesetzt und eingehalten werden. Die Grenzwerte und Vorgaben sind von Windpark zu Windpark unterschiedlich.
Es gibt Pauschale Grenzwerte wann die Anlagen nachts laufen dürfen und wann sie stehen müssen.
Beispiel: Anlagen müssen bei einer Windgeschwindigkeit unter 6,7 m/s und einer Außentemperatur von über 10°C von Sonnenuntergang bis Sonnenaufgang stoppen.
Durch ein Fledermausmonitoring können die vorgegebenen Werte der Behörde angepasst werden. Das Monitoring wird durch einen Gutachter ausgeführt und bewertet.
Nach einem Monitoring können neu errechnete Pauschalwerte oder Nachtzehntel verwendet werden. Die Nachtzehntel ermöglichen variable Abschaltbedingungen zu unterschiedlichen Zeitpunkten während der Nacht.
Bei Nachtzehntel wird die Nacht in zehn gleich große Zeitabschnitte eingeteilt. Für jeden Abschnitt gelten festgelegte Bedingungen – für Windgeschwindigkeit und Temperatur – die festlegen, ob eine Anlage abgeschaltet werden muss oder weiterlaufen darf.